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Historisches

Die Stadt Ostritz liegt im Süden der Oberlausitz an der Neiße, in unmittelbarer Nähe zur Zisterzienserinnen Abtei St. Marienthal (gegründet 1234). Kirchlich gehörte Ostritz ursprünglich zum Bistum Meißen. In der ersten Hälfte des 13. Jhs. erfolgte jedoch eine Verschiebung der Diözesangrenzen, die Ostritz der Erzdiözese Prag zuordnete. Erst 1784 gelangte das Gebiet an die Apostolische Administratur der Lausitz, so dass Ostritz heute zum Bistum Dresden – Meißen gehört. Das Kloster St. Marienthal sorgte dafür, dass die Pfarrei in der Reformationszeit katholisch blieb. Klosterherrschaft und die lange Zugehörigkeit zu Prag haben die Geschichte der Pfarrei geprägt. Das Antonistift (kath. Alten- und Pflegeheim), das Deutsch-Polnische Kinderhaus, der Pater - Kolbe - Hof in Schlegel (Werkstatt und Wohnheim für Behinderte) und das Internationale Begegnungszentrum in St. Marienthal zeuge von heutigen Aktivitäten. Seit 1872 besteht eine evangelische Gemeinde, deren Kirche 1890 eingeweiht wurde.

Die katholische Kirche in Ostritz ist eine der ältesten Pfarrkirchen der Diözese Dresden – Meißen. Sie war ursprünglich den Aposteln Petrus und Paulus geweiht. Durch das Kloster erfolgte im 14. Jh. ein Patroziniumswechsel und die Kirche erhielt den Titel „Mariä Himmelfahrt“.

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